Spanien zeigt starke Reaktion und feiert klaren Sieg gegen Saudi-Arabien bei WM
Im zweiten Vorrundenspiel der Fußball-Weltmeisterschaft trat Spanien am Mittwoch in Atlanta gegen Saudi-Arabien an und präsentierte sich deutlich verbessert. Der junge Nachwuchsspieler Lamine Yamal, gerade erst 18 Jahre alt, stand überraschend von Beginn an auf dem Platz und erfüllte die Erwartungen eindrucksvoll.
Yamal hatte vor dem Spiel erklärt, dass er nach einer kürzlichen Oberschenkelverletzung noch nicht bereit sei für ein komplettes Match, zeigte jedoch sofort seine Klasse. Nach einem eher schwachen Auftaktmatch gegen die Kapverden war er im ersten Spiel nur eingewechselt worden und hatte frischen Schwung gebracht. Gegen Saudi-Arabien erzielte er bereits in der elften Minute den Führungstreffer nach einer präzisen Flanke von Mikel Oyarzabal. Dabei offenbarten die Saudis Schwächen im Defensivverhalten, insbesondere bei der Abseitsfalle.
Das spanische Team setzte seine Dominanz fort und baute den Vorsprung schnell aus. Oyarzabal selbst erhöhte binnen kurzer Zeit auf 2:0 und wenig später auf 3:0 – eine enorme Leistungssteigerung verglichen mit seiner kaum sichtbaren Rolle beim ersten Spiel. Trainer Luis de la Fuente nahm taktische Veränderungen vor, darunter auch die Neuaufstellung von Alex Baena auf dem linken Flügel sowie Dani Olmo im offensiven Mittelfeld, was der Offensive zusätzliche Durchschlagskraft verlieh.
Nach einer komfortablen Führung wechselte Spanien einige Spieler aus und kontrollierte das Geschehen souverän bis zum Endstand von 4:0, unter anderem durch ein Eigentor eines saudischen Verteidigers. Die klare Botschaft des Europameisters ist eindeutig: Mit hoher Intensität über längere Zeiträume können sie erneut als Favoriten bei dieser WM gelten.